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| AKT II Fogle Towers- 29. November, morgens Logan zappelte ungeduldig, als die Nummer, die er angerufen hatte, am anderen Ende wiederholt klingelte. Gerade als er auflegen wollte, hörte das Klingeln auf. „Sung hier.“ „Matt, hier ist Logan.“ Stille schlug ihm entgegen. „Matt, bist du noch dran?“ „Ich bin da.“ Sungs Stimme klang streng professionell. „Ich brauche etwas Hilfe bei einer Nachforschung für Eyes Only.“ „Ich war mir nicht sicher, ob du überhaupt noch für ihn arbeitest. Es schien nicht so, als ob du dich viel um seine Angelegenheiten gekümmert hast, in den letzten paar Monaten. Gar nicht erst davon zu sprechen, dass du dich nicht darum bemüht hast, anzurufen, seit ich dir mit der Terminal City Krise ausgeholfen habe.“ „Hey, ich war irgendwie raus aus der ganzen Sache, verstehst du.“ Logans Stimme nahm einen überzeugenden Tonfall an. „Matt, es ist wichtig. Unschuldige Menschen könnten sterben.“ „Meinst du nicht unschuldige Transgenetische?“ Es gab einen deutlichen Einschnitt in Sungs Stimme. „Unschuldige Menschen, Matt. Gewöhnliche, normale, alltägliche Menschen auf den Straßen.“ Logan seufzte. „Sieh mal, Matt, ich weiß, dass du Fragen an mich hast. Tu mir diesen Gefallen, und dann, vorausgesetzt du willst noch, können wir uns treffen und ich werde dir beantworten was ich kann. Bitte.“ Matts Seufzen war über die Telefonleitung hörbar. „Was brauchst du, Logan?“ „Ich weiß, dass am und auf dem Strand von Elliott Bay ein paar Leichen gefunden wurden. Allen von ihnen wurde in den Hinterkopf geschossen. Ich habe gehofft, dass du mir die Namen der Opfer besorgen könntest.“ „Ich faxe dir die Liste, Logan, aber bevor ich noch irgendetwas anderes für dich tue, müssen wir reden.“ „Danke, Matt.“ „Klar, Logan.“ Innerhalb von Minuten piepste Logans Bildschirm, um ein eingehendes Fax anzuzeigen. Er holte es schnell auf seinen Monitor und scrollte durch die Liste. Er schüttelte seinen Kopf und ging sie erneut durch. Beim dritten Durchlesen gab er einen Aufschrei von sich. Er teilte den Bildschirm und öffnete eine zweite Liste, und sah sich nun die zwei gegenübergestellten Listen an. Er benutzte seinen Cursor und begann paarweise Namen auf den Listen zu markieren. In wenigen Minuten waren beide Listen komplett markiert. „Bingo.“ „Spielst du wieder?“ Logan drehte seinen Stuhl herum und lächelte, als er Max’ Augen begegnete. „Ich wünschte, du würdest dich nicht so an mich heranschleichen.“ „Ich muss doch meine Fassadenkletterer- Fähigkeiten intakt halten. Man weiß ja nie, wann ich sie einsetzen muss.“ Sie hielt inne. „Natürlich muss ich jetzt, da du wieder gehen kannst, nicht mehr die Laufarbeit für dich erledigen.“ Sie ließ den letzten Satz im Raum stehen, fast wie eine Frage und Logan wandte sich schnell von ihren Augen ab. „Sieh dir das hier mal an.“ Er zeigte auf den Bildschirm mit den gegenübergestellten Listen, und Max ging hinüber, um sich zu ihm zu gesellen. „Ich habe mich in die Datenbank der Sektorpolizei gehackt und herausgefunden, dass es noch fünf weitere Leichen gab, die kürzlich in der Nähe von Elliott Bay gefunden wurden, und alle durch eine Kugel in den Hinterkopf getötet wurden. Matt Sung konnte mir eine Liste mit den Namen der Opfer verschaffen.“ Max lehnte sich über ihn und legte eine Hand vorsichtig auf seine Schulter, als sie auf den Bildschirm blickte. „Und das ist...?“ „Ein Vergleich der Namen der Opfer mit...“ „…den Namen der Gewinner von Seattle Superstar. Verdammt. Sie stimmen überein. Was zum Teufel geht da vor sich?“ Sie richtete sich auf, lehnte sich zurück gegen den Schreibtisch und sah Logan an. Er streckte plötzlich seine Hand aus und begann mit seinen Fingern sanft über den Handrücken ihrer Hand zu streichen, die sie neben die Tastatur gelegt hatte. Bei dieser Berührung sah Max kurz hinunter und lächelte sanft, enthielt sich aber jeglichen Kommentars. Sie machte keine Anstalten ihre Hand zurückzuziehen . „Ganz einfach. Die Personen sammeln das Preisgeld, das von den Sponsoren zur Verfügung gestellt wird, plus dem Geld, dass die Kandidaten jede Woche bezahlen, um in die Show einzusteigen. Doch anstatt auszuzahlen, sacken sie das Geld selbst ein und eliminieren die Gewinner. Ich schätze, sie haben mittlerweile schon fast eine halbe Million eingenommen.“ „Wieso ist die Polizei nicht auf diese Verbindung gekommen?“ fragte Max. „Die Leichen sind alle in verschiedenen Sektoren aufgetaucht. Bei dem heutigen Zustand der Sektorpolizei ist es offensichtlich, dass niemand die Namen zusammen in eine Liste gestellt hat, und sie schon gar nicht mit irgendetwas verglichen hat.“ „Nein, sie sind ja zu sehr damit beschäftigt, die Transgenos zu ärgern und herauszufinden, wie man dem durchschnittlichen Bürger noch mehr Schmiergelder abnehmen kann.“ Max’ Stimme klang bitter. Logan streckte seine Hand aus, nahm ihre andere Hand und drückte sie sanft. „Es ist immer noch die selbe, verkehrte Welt, Max.“ Max sah hinunter auf ihre umschlossenen Hände. „Ja. Sieht so aus.“ Sie setzte einen Blick auf, als ob sie etwas sagen wollte, es sich dann aber anders überlegte. „Ich muss los. Dachte nur, ich schaue kurz vorbei, um zu sehen, ob du etwas brauchst, weil mich meine letzte Fahrt ohnehin in die Gegend geführt hat.“ Sie befreite ihre Hand vorsichtig und mit einem sehnsüchtigen Lächeln war sie verschwunden, und ließ Logan, ihr hinterherstarrend, zurück.
Max’ Wohnung, Sektor 5 – am Abend „Mädchen, du musst aufhören meine Arbeit zu ruinieren.“ schimpfte Original Cindy, während sie sich mit einer Nagelfeile an Max’ Fingernägeln zu schaffen machte. „Ich kann das nicht jeden Tag aufs Neue machen.“ „Irgendwie schwierig, sich um seine Nägel Sorgen zu machen, wenn man ein paar Idioten in den Hintern treten muss, nur um durch den Tag zu kommen.“ „Es wird da draußen kein bisschen besser?“ Max zuckte mit den Schultern. „Du weißt, wie das ist. Irgendein schmieriger, ungewaschener Widerling will seinen Kumpels vormachen, was für ein Macho er doch ist, indem er einen Transgeno fertig macht. Das Problem ist, dass zu viele von ihnen mein Gesicht kennen. Aber hey, ich komme zurecht. Wie immer.“ Sie schenkte Original Cindy ein Lächeln, das ihre Augen nicht ganz erreichte. „Es ist mehr als das, was dich beunruhigt, Süße.“ Original Cindy sah auf Max’ Fingernägel hinunter, während sie sprach. „Ja.“ Max Stimme war leise, während sie zu ihrer Hand hinunter starrte. „Ich hab mich in letzter Zeit ziemlich fertig gefühlt, mir war irgendwie übel. Aber das kommt wahrscheinlich davon, dass ich nicht daran gewöhnt bin richtiges Essen zu mir zu nehmen, statt der knappen Rationen, die wir in Terminal City bekommen haben. Dass neue Runen aufgetaucht sind, war auch nicht sehr hilfreich.“ Cindy sah ihre Freundin an. „Ich glaube, es gibt noch etwas, dass du nicht sagst. Es geht um deinen Süßen, oder?“ Sie sah, wie ein kurzer Moment des Schmerzes über Max’ Gesicht streifte. „Wenn er dir Kummer macht, musst du nur ein Wort sagen und ich trete ihm in seinen bedauernswerten Hintern. Hängt die Blondine wieder bei ihm rum?“ Darüber lachte Max. „Nein, Asha hat zur Zeit andere Interessen außer Logan.“ „Und was ist dann das Problem? Du verbringst nicht übermäßig viele Nächte da drüben, und wenn du nach Hause kommst, sieht Original Cindy sicher nicht den Blick einer Frau, um die sich ihr Mann wirklich und gut gekümmert hat. Du hast gesagt, dass dein Typ das hat, was es auf dieser Schiene braucht.“ Max errötete leicht. „Hat er auch. Es ist nur, dass wir nicht...ich meine, wir haben in letzter Zeit nicht...“ Sie brach ab. Original Cindy sah sie ungläubig an. „Und wieso zum Teufel nicht? Habt ihr zwei nicht genug davon herumzutanzen und Zeit zu verschwenden? Hat es mit dieser Brunst- Sache zu tun? Flippt ihr zwei darüber immer noch nicht aus?“ „Nein. Darum geht es nicht. Ich glaube…ich glaube, er verliert wieder seine Beine. Asha ist etwas herausgerutscht, und ich habe angefangen alles zusammenzusetzen. Die Transfusionen von Joshua lassen nach.“ „Und dein Süßer will es dir nicht erzählen. Verdammt.“ „Nicht, dass es mir etwas ausmachen würde, aber er wird mir das nie glauben. In einer Nacht letzte Woche waren wir auf dem Boden in seiner Dusche...“ Sie hielt inne, als sie den Blick bemerkte, den Original Cindy ihr zuwarf. „Es war nicht so. Ich duschte und bin irgendwie ohnmächtig geworden und als ich wieder zu mir kam, saß er neben mir auf dem Boden und hielt mich fest. Ich weiß nicht, wie er es geschafft hat dahin zu kommen, aber er hat irgendeine lahme Entschuldigung gebracht, dass er die Dusche abgestellt hätte, und hat mich in die Küche geschickt, um etwas zu Essen zu holen. Als ich zurück kam, war er im Bett. Ich verstehe einfach nicht, wieso er es mir nicht erzählt. Er sollte mittlerweile wissen, dass seine Fähigkeit zu Gehen für mich nicht entscheidend ist. Das war sie nie.“ „Männer.” Original Cindy schüttelte den Kopf. „Die reine Frauenmannschaft erscheint mir immer besser und besser, Süße.“ „Ich will, dass er mir genug vertraut, um es mir zu erzählen, OC. Ist das zuviel verlangt?“ „Nein. Aber er ist genauso stur wie du. Du solltest ihn vielleicht selbst damit konfrontieren.“ Original Cindy wartete einen Moment, aber als Max nicht antwortete, fuhr sie sanft fort, „Tatsache ist, dass ihr zwei da ’ne gute Sache habt. Lass nicht zu, dass Stolz euch wieder auseinander bringt. Egal ob seiner oder deiner.“ „Ja, vielleicht.” Max sah sich um und hob ein Fläschchen mit Nagellack auf. „Hier, verwende diesen hier.“ „Hellrot, Süße? Bist du dir da sicher?“ „Verdammt sicher. Komm schon, mach das fertig und dann ab ins Crash. Ich habe das Bedürfnis jemanden im Kickern zu schlagen.“ Max ließ ein helles Lächeln aufblitzen, und beendete so das Gespräch. Original Cindy seufzte, machte sich an die Arbeit, und schüttelte dabei ihren Kopf.
Joshuas Haus Sekor 3 – am nächsten Nachmittag Im Keller hing der starke Geruch von Farbe und Terpentin, und Joshua ließ seinen Pinsel fröhlich über die Leinwand vor ihm gleiten. Elfie gurgelte hinter ihm, aber er war in seine Arbeit vertieft und beachtete sie nicht. Die große Leinwand war ein typischer Joshua, kunterbunt, mit einer einzigartigen Struktur, die von den Objekten stammte, die er gefunden und darauf angewendet hatte. „Vielleicht wird Rita das hier gefallen, Elfie. Dann kann Joshua dir vielleicht ein paar Spielsachen kaufen,“ murmelte er dem Baby zu. „Gabbadabbadummmmm…” brabbelte Elfie. Joshua seufzte. “Ich wünschte, ich könnte dich mit nach draußen nehmen, Elfie. Aber die Leute haben Angst vor Joshua. Sie könnten Elfie weh tun, wenn sie sie mit mir sehen.“ Joshua beendete sein Werk und verwendete einen Pinsel, um es vorsichtig im unteren, linken Eck zu signieren. Er legte den Pinsel zur Seite und wandte sich zu Elfie um, dann stieß er ein erschrockenes Keuchen aus. „Joshua...“ kündigte Gems Stimme sie die Treppe hinunter an. Joshua sah sich panisch um, und trat vor Elfie. „Gem. Hast du einen Job gefunden?“ „Nein, noch nicht. Niemand will jemanden ohne jegliches Zeugnis oder nachweisbare Qualifikation einstellen, die man fortführen könnte. ’Ausgebildete Mörderin’ würde nicht so gut ankommen.“ seufzte sie. „Wo ist Elfie?“ „Äh, sie ist hier. Wieso gehst du nicht hoch, machst dir was zu trinken und ich bringe sie dann.“ Joshua wich Gem aus, als sie begann, sich um ihn herumzubewegen und nach ihrem Baby zu suchen. „Joshua? Ich will mein kleines Mädchen sehen.“ Joshua stand schuldbewusst da. Genau in diesem Augenblick krabbelte Elfie durch seine Beine, direkt auf ihre Mutter zu. Gem stieß ein erschrockenes Keuchen aus und Joshua schreckte zurück. Das Baby war von Kopf bis Fuß in einen Regenbogen von Malfarben eingehüllt. Rot tropfte es von ihrem kleinen Haarzopf und hellgelbe Farbe bedeckte ihr Gesicht. Blaue, pinkfarbene und grüne Streifen bedeckten ihren Kittel und setzten sich an ihren Armen und Beinen hinunter fort. „Mamamamamamamaaaa,” gluckste sie munter, als sie Gem erreichte. Gem stand sprachlos da, als sie den Anblick zu Gesicht bekam. Joshua wartete angstvoll, aber plötzlich begann Gem zu kichern. „Oh mein Gott…Elfie...“ Sie brach in Gelächter aus, als sie das Baby, ungeachtet der Farbe, hochhob. Joshua stand beschämt da und wartete auf seine Bestrafung. „Joshua, eigentlich sollte ich dich umbringen…” brachte Gem im Lachen heraus. „Aber stattdessen darfst du sie sauber machen. Hier.“ Bevor Joshua reagieren konnte, hatte sie Elfie in seine Arme abgeschoben. Elfie richtete sich auf und legte ihre Hände auf sein Gesicht, so dass eine Spur von blauen und roten Streifen zurückblieb. Gem lachte nur noch mehr. Joshua stand einen Augenblick da, doch dann begann auch er zu lachen. Elfie kicherte in seinen Armen und die drei teilten einen kurzen Moment der Freude.
Cup a’ Joe Coffee Shop, Seattle Logan saß da und schlürfte seinen Kaffee, während er auf Matt Sung wartete. Er sah sich vorsichtig nach den anderen Kunden des Coffee Shops um, aber keiner von ihnen achtete besonders auf ihn. Sein Gesicht war in den Nachrichten gewesen, aber nicht so oft, wie das von Max, schließlich war er kein Transgenetischer. „Logan.“ Matt Sung ließ sich in den Stuhl sinken und sah ihn an. Sein Gesichtsausdruck war undurchschaubar, aber in seiner Stimme lag nur wenig Wärme. Eine Kellnerin kam zu ihnen, um seine Bestellung aufzunehmen. Logan wartete, bis sie eine Tasse Kaffee gebracht und wieder gegangen war, ehe er begann. „Matt. Es ist schön dich zu sehen.“ Matt nahm nur einen Schluck Kaffee und wartete. „Egal was immer ich dir, deiner Ansicht nach, angetan habe, es tut mir Leid,“ begann er. „Egal was immer du mir, meiner Ansicht nach, angetan hast?“ sagte Matt. „Logan, hast du irgendeine Vorstellung davon, in welche Lage du mich versetzt hast?“ „Ich bin mir nicht sicher, was du meinst. In wie fern habe ich dich in eine Lage versetzt? Was genau meinst du?“ „Du warst nicht ehrlich zu mir...wie wär’s damit? Wieso hast du mich nicht über die Transgenetischen und dein Verhältnis zu ihnen aufgeklärt?“ „Um mein Geheimnis nicht preiszugeben.“ „Aber es war okay mich in deine Geheimnisse mit hineinzuziehen, ohne dass ich auch nur eine Ahnung hatte was los war? Hältst du wirklich so wenig von mir, dass du geglaubt hast, dass sich herausstellt, dass ich irgendein Freak-Hasser bin, wenn du aufrichtig über Max und ihre Freunde zu mir gewesen wärst?“ Die Verletztheit und der Ärger, der in Matts Stimme hörbar wurde, ließen Logan tief einatmen. „Das kam mir nie in den Sinn. Ich wollte dich da nicht mit reinziehen. Ich dachte, du wärst sicherer, wenn du es nicht wüsstest.“ „Hast du nicht daran gedacht, dass ich fähig gewesen wäre, darüber meine eigene Entscheidung zu treffen? Logan, das, was ich über dich herausgefunden habe, stammt aus den Akten, die Agent White meinem Vorgesetzten ausgehändigt hat. Dass Max und du mehr als nur Freunde waren, habe ich durch Überwachungsdronen Aufzeichnungen herausgefunden, die Clemente mir in den Schoß gelegt hat. Hast du je in Betracht gezogen, dass ich vielleicht Ermittlungen nach dir eingeleitet hätte, wenn ich es vorher gewusst hätte? Oder hast du mir nicht vertraut?“ Logan schwieg, als Matts Anschuldigungen ihn trafen. „Du bist schon die zweite Person in diesem Monat, die mich mangelnden Vertrauens beschuldigt,“ bemerkte er nach ein paar Minuten. „Dann solltest du vielleicht überdenken, was du tust, Logan,“ gab Matt nicht nach. „Du sitzt in deinem Elfenbeinturm und denkst, du kannst an den Fäden ziehen, als ob Menschen deine Marionetten wären. Und dann rechtfertigst du es damit, dass du uns schützt. Vielleicht brauchen oder wollen manche von uns keinen Schutz. Vielleicht wollen wir das Gefühl haben, dass wie unseren Teil dazu beitragen, etwas von diesem Chaos zurechtzubiegen, das sich tagtäglich um uns abspielt. Was glaubst du, wieso ich Polizist geworden bin?“ Matt war einen Moment lang still und sah Logan an. Als er fortfuhr, wurde seine Stimme sanfter. „Hast du nie darüber nachgedacht, dass es Dinge gibt, die du mit deinen Freunden teilen solltest? Logan, ich will dir helfen, und genauso will ich, dass du mir hilfst. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Clemente war hinter dir her, und es hat meiner Glaubwürdigkeit ihm gegenüber nicht geholfen, die Dinge so zu erfahren, wie er es herausgefunden hat. Wenn ich vorher gewusst hätte was los war, wäre es einfacher gewesen.“ „Es tut mir Leid, Matt. Ich hatte unrecht.“ Logans Stimme war leise und er sah hinunter auf seinen Kaffee. Eine Minute des Schweigens herrschte zwischen den zwei Männern. „Ja, also, du hast mich zu Tode erschreckt, als Clemente wegen dir auf die Barrikaden gegangen ist.“ Logan sah mit einem Glitzern in den Augen hoch. „Ich kann nicht behaupten, dass ich nicht ein oder zwei Momente davon selbst erlebt habe. Besonders als ich in einer Bar saß und nur knapp einer Verhaftung entgangen bin.“ „Verdammt Logan, du warst nah dran, oder?“ „Zu nah.“ Matt lachte kurz. „Ich kann nicht gerade behaupten, dass dir das nicht Recht geschieht. Und wie bist du da wieder rausgekommen?“ Logan hielt inne, dann antwortete er langsam, ”Mit der Hilfe von Freunden.“ Matt nickte und die Augen der zwei Männer begegneten sich in gegenseitigem Verständnis. „Also, jedenfalls habe ich den gemeinsamen Nenner der Leichen herausgefunden. Jeder von ihnen war ein Großpreisgewinner von Seattle Superstar.“ „Das meinst du nicht ernst!“ Matt war sichtbar geschockt von Logans Offenbarung. „Das Einzige, das mich irritiert ist, wieso es keinem in der Polizeiabteilung aufgefallen ist. Sucht ihr nicht nach Verhaltensmustern?“ „Als bekannt wurde, dass die Opfer alle Transgenetische waren, hat es keinen genug interessiert, um sich diese Mühe zu machen.“ „Was?!“ Diesmal war Logan geschockt. „Sie hatten alle Strichcodes im Nacken.“ „Matt, ich weiß sicher, dass mindestens eine von ihnen kein Transgenetischer war. Ich würde wetten, dass die anderen auch keine waren.“ Logan überlegte einen Moment lang, dann lachte er bitter. „Ein ziemlich schlauer Schachzug. Man macht die Opfer zu jemandem, der den Behörden egal ist. Ein guter Weg um jegliche Ermittlungen zu unterbinden, bevor sie überhaupt begonnen haben.“ Matt sah beschämt drein. „Logan, es tut mir Leid. Keiner von ihnen stand unter meinem Befehl, sonst hätte ich einen Blick hineingeworfen. Du weißt, dass ich nicht so denke.“ „Also, ich glaube, ich kann dir nichts nachtragen, schließlich habe ich meinerseits auch Fehler gemacht.” „Ich werde sehen was ich tun kann, um Ermittlungen zum Laufen zu bringen, aber ehe du nicht beweisen kannst, dass sie keine Transgenetischen waren, werde ich nicht viel Unterstützung von meiner Abteilung bekommen.“ „Tu das, was du kannst. Ich werde diese Information unserem gemeinsamen Freund weitergeben. Vielleicht kann er etwas damit anfangen.“ „Sei vorsichtig, Logan. Diese Typen sind brutal.” „Genau wie früher, also.“ Matt lächelte und die zwei gaben sich die Hand, bevor sie weggingen.
Fogle Towers- am Abend Max ging rastlos in Logans Wohnzimmer auf und ab, während er ihr ruhig von der Couch aus zusah. „Das ist nicht fair, Logan. Ich könnte diese Sache machen. Oder Alec. Es wäre eine Spaziergang für einen von uns, diese dumme Show zu gewinnen.“ „Das würde nicht funktionieren, Max. Du und Alec seid zu bekannt, die Nachrichten waren monatelang mit euren Gesichter zugepflastert. Sie würden euch sofort erkennen.“ Max ging weiter auf und ab und Logan musste über ihre Energie lächeln. „Möchtest du etwas trinken?” Er erhob sich von der Couch und ging in die Küche. Max sah auf das Exoskelett, welches über seinen Schuhen sichtbar war, und runzelte die Stirn. „Wie kommt es, dass du es jetzt trägst? Erwartest du, dass ein paar böse Jungs einbrechen und versuchen uns umzubringen?“ Ihr Ton war sarkastisch. Logan errötete und zuckte mit den Schultern. „Ich habe es, ähm, vorhin angelegt und hatte keine Möglichkeit es vorher auszuziehen, bevor du hergekommen bist.“ Max sah ihn an, antwortete jedoch nicht. „Möchtest du was zu trinken?“ fuhr er fort, in dem Versuch vorzugeben, dass die plötzliche Spannung zwischen ihnen nicht existierte. „Ja, klar.” Nach einem kurzem Moment kehrte Logan mit zwei Weingläsern und einer Flasche unter dem Arm zurück. Er stellte die Flasche auf den Tisch und reichte Max eines der Gläser. „Auf die alten Zeiten – du, ich und eine Eyes Only Untersuchung.“ Logan hob sein Glas zum Toast hoch. Max lächelte ihn trotz allem an, als sie ihr Glas hob, um mit ihm anzustoßen. Sie nahm einen Schluck Wein, dann sagte sie, „Nur, in alten Zeiten wäre ich diejenige gewesen, die in die Show gegangen wäre, um die bösen Jungs fertig zu machen. Wen benutzen wir denn jetzt?“ „Wir brauchen jemanden, dem wir vertrauen und der die Sache mit Eyes Only kennt. Diese Liste ist so gut wie nicht existent.“ Logan setzte sich zurück und seine Augenbraue zuckte nachdenklich. Max zögerte, dann sagte sie, “Es gibt eine Person.“ Logans Augen richteten sich auf ihre. „Original Cindy hat herausgefunden, dass du Eyes Only bist, als ich aus Manticore mit dem Virus zurückkam.“ „Du machst Witze.“ „Sie wusste von uns, und sie wusste von Manticore, Logan. Es war nicht besonders schwer für sie, eins und eins zusammenzuzählen, besonders auf Grund der Art, in der Eyes Only hinter Manticore her war, nachdem ich ‚getötet’ worden war.“ „Ich habe nie daran gedacht.“ Er hielt inne, um die neuen Informationen abzuwägen. „Du willst also damit sagen, dass wir Original Cindy benutzen könnten? Es könnte gefährlich werden.“ „Sie haben eine ihrer Freundinnen bei Jam Pony getötet, Logan. Ich denke, sie würde es tun wollen.“ „Aber sollten wir das zulassen?“ „Logan, sie ist ein großes Mädchen. Es ist ihre Entscheidung.“ Logan begann zu diskutieren, doch dann brach er ab. „Jemand anderes hat mir heute etwas Ähnliches gesagt.“ „Wir können sie beschützen.“ Logan überlegte einen Moment lang, dann nickte er. „Ich schlage vor, dass ich sie verkabele und du könntest hineinschleichen und während der Show hinter der Bühne warten. Wenn sie gewinnt, folgen wir ihr und ertappen sie auf frischer Tat...“ „Oh,“ rief Max aus, und Logan sah sie mit einem fragenden Blick in den Augen an. „Es ist eine Talentshow. Wie können wir sicher gehen, dass sie gewinnt?“ Logan lächelte. „Die Abstimmung wird vom Publikum durchgeführt, indem sie Knöpfe auf den Armlehnen ihrer Stühle drücken. Die Antwort wird direkt in einen Computer gespeist, der die Stimmen auszählt und sie dann auf einem Bildschirm auf der Bühne ausstrahlt.“ „Und du nutzt deine großartigen Hackerkünste, um das Ergebnis zurechtzubiegen.“ Max grinste Logan an, der ihr ein beantwortendes Grinsen schenkte. „Darauf kannst du wetten.“ Beide sahen sich gegenseitig an und Logan tätschelte die Couch neben ihm. „Meine Hackerkünste sind gar nicht so großartig...“ sagte er lächelnd. Max warf ihm einen Seitenblick zu. „Du hast doch nicht etwa die Absicht, mich von der Seite anzumachen. Ich dachte, das hier ist ein arbeitsreicher Abend?“ „So viel Arbeit und kein bisschen Freude machen aus Max ein stumpfsinniges, stumpfsinniges Mädchen,“ stichelte Logan. „Komm her.“ Als sie zögerte, fügte er im Befehlston hinzu, „Sofort.” Max Augen weiteten sich überrascht, aber als sie ihm für ein paar Sekunden einen nachdenklichen Blick zugeworfen hatte, antwortete sie ihm mit zuckersüßer Stimme, „Ich liebe es richtig, wenn du mir gegenüber so den Macho raushängen lässt.“ Mit diesen Worten schlenderte sie zur Couch hinüber, setzte sich neben ihn und stellte ihr Weinglas auf den Tisch neben seines. Logan legte seinen Arm vorsichtig um ihre Schultern und sie sah mit einem herausfordernden Blick in ihren Augen zu ihm auf. Er neigte seinen Kopf langsam zu ihrem hinunter und ihre Lippen trafen sich. Nach ein paar Augenblicken, unterbrach Logan den Kuss und griff nach ihren Gläsern, um ihnen beiden mehr Wein einzuschenken. Sie tranken ihren Wein zusammen, doch Max schien abwesend. Schließlich wandte sie sich mit einem verwirrten Blick an Logan. „Etwas an dieser Sache ist mir immer noch nicht klar. Wieso hat die Polizei die Opfer nicht mit der Show in Zusammenhang gebracht? Egal wie dumm unsere wunderbare Polizei im Allgemeinen ist, es ist doch ziemlich offensichtlich.“ Logan zögerte, bevor er antwortete. „Sie haben sich nicht die Mühe gemacht. Schätze, sie hatten dringendere Angelegenheiten auf ihrem Stapel.“ „Täglich tauchen Leichen auf, und die Polizei ist es egal, dass sie es mit einen Serienkiller zu tun haben könnten? Was verschweigst du mir, Logan?“ Logan begegnete ihren Augen und antwortete langsam, „Die Leichen hatten alle Strichcodes im Nacken.“ Max sprang auf, ihre Augen sprühten vor Wut. „Also hat es die Polizei ganz einfach nicht interessiert. Jemand hat Transgenetische für sie aus dem Verkehr gezogen und ihnen so den Ärger erspart.“ „Max.” “Du weißt, dass das die Wahrheit ist, Logan.” „Max, das braucht seine Zeit. Du weißt das.“ „Ich muss los. Ich brauche frische Luft.“ Sie begann auf die Türe zuzugehen. „Max.“ Seine Augen flehten sie an. Sie gab nach und drehte sich um, blieb über ihm stehen, während er sich auf die Couch setzte. „Ich brauche dringend frische Luft, um einen klaren Kopf zu bekommen. Möchtest du mit mir ’ne Ausfahrt auf meinem Baby machen?“ Logan sah sie wehmütig an. „Nicht heute Nacht.“ Er wollte etwas sagen, hielt inne, dann fuhr er schließlich fort. „Sei vorsichtig. Es gibt viele Leute da draußen, die Transgenetische nicht ausstehen können und dein Gesicht ist zu bekannt.“ „Ich kann nicht gerade behaupten, dass ich im Moment abgeneigt bin, jemandem in den Hintern zu treten.“ Max sah ihn an und drängte ihn etwas mehr. „Es sei denn, dir fällt etwas ein, um mit meiner überschüssigen Energie fertig zu werden, ohne nach draußen zu gehen?“ Ihre Blicke begegneten sich und sie hielt den Atem an, während sie auf seine Antwort wartete. Sie machte ein langes Gesicht, als er zögerte und sagte, “Wie wäre es, wenn wir uns morgen Abend ums Geschäftliche kümmern? Wir müssen herausfinden, wie sie ihre Wettkämpfer aufnehmen, damit wir Original Cindy in die Show schleusen können.“ Max seufzte, sichtbar enttäuscht über seine Antwort, aber sie äußerte sich nicht weiter. „Wie du willst. Nacht.“ Sie beugte sich zu ihm hinunter und gab ihm einen schnellen Kuss, dann schritt sie aus dem Raum. Logan saß da und sah ihr nach, eine Mischung aus Traurigkeit und Sehnsucht wurde auf seinen Gesichtszügen sichtbar. Matt Sungs frühere Worte klangen in Logans Kopf nach, als er seine Hände auf seine Beine legte. „Hast du nie darüber nachgedacht, dass es Dinge gibt, die du mit deinen Freunden teilen solltest? ..Das beruht auf Gegenseitigkeit...“ Logan schüttelte sich, als wolle er einen klaren Kopf bekommen und wandte sich um, um durch das Fenster in die Dunkelheit hinauszustarren.
Seattle Superstar Show Büros, Seattle -- 1. Dezember, spät abends Das Gebäude, in dem die Büros und Studios von Seattle Superstar untergebracht waren, war dunkel. Max hatte mehrere Sunden auf dem Dach über der Straße ausgeharrt, beobachtet wie das Gebäude abgeschlossen und das Personal gegangen war. Sie sah auf ihre Uhr und stellte fest, dass es nun fast Mitternacht war. „Showtime.” flüsterte sie. Sie zielte mit einem länglichen, rohrförmigen Gerät mit einem Greifhaken, der am einen Ende herausragte, auf das Dach des gegenüberliegenden Gebäudes. Sie drückte auf den Auslösermechanismus und der Haken schoss heraus und zog einen dünnen Draht hinter sich her. Es gab ein schwaches Klirren, als der Haken das andere Gebäude erreichte, und Max zog einmal am Draht. Der Draht gab einen Moment lang nach, dann hielt er an, als sich der Haken in die niedrige Mauer grub, die das Dach des anderen Gebäudes umgab. Max zog stark, um sicher zu gehen, dass der Haken festsaß, dann sicherte sie ihr Ende des Drahtes an einem Kamin auf ihrem Dach. Als sie fertig war, spannte sich ein Drahtseil über die Straße zwischen den zwei Gebäuden. Sie kontrollierte die Straße unter ihr, aber es gab kein Spur von einem Beobachter. Sie trat vorsichtig auf den Draht und überquerte den Weg mit katzenartiger Eleganz. Als sie drüben war, fand sie eine Tür, die den Zugang in das Gebäude erlaubte und in wenigen Augenblicken hatte sie sie geöffnet und war im Inneren. “Ich bin drin.” flüsterte sie. „Die Büros sind im vierten Stock.” erklang Logans Stimme in ihrem Ohr. „Finde das Casting Büro.“ „Bin dabei.” Max hatte wenig Mühe mit den Treppen und bald hatte sie den Gang des vierten Stocks vor sich. Sie begann die Büros zu überprüfen, aber keines von ihnen schien das zu sein, nach dem sie suchte. Als sie schon wieder auf den Gang zurücktreten wollte, hörte sie schwache Fußschritte. Sie duckte sich zurück in das Büro, als ein Lichtstrahl den Gang draußen durchflutete. “Logan, ich dachte, du hättest gesagt, dass es drinnen kein Wachpersonal gibt.“ flüsterte sie. „Da sollte keins sein.” „Sag das der Wache, die gerade den Gang hinunter kommt.” Max drückte sich gegen die Wand neben der Türe, als sie sah, wie sich der Türgriff zu drehen begann. Die Tür öffnete sich und der Wachmann leuchtete mit seinem Licht in das Büro. Als er es in Max’ Richtung halten wollte, knisterte das Funkgerät an seinem Gurt und erwachte mit einer vertrauten Stimme zum Leben. „…möglicher Einbruchsversuch am Hintereingang...es aus...ich wiederhole, überprüfen...sofort...“ Die Wache murmelte einen Fluch, dann drehte sie sich um und ging. “Verdammt, Logan, wieso hast du das getan? Ich wollte etwas Übung,“ beschwerte sich Max. „Der Sinn davon ist, dass sie nicht wissen sollen, dass hier jemand herumgeschnüffelt hat, Max,“ hörte sie Logan in ihrem Ohr kichern. „Spielverderber.” “Finde diese Akten und verschwinde. Ich weiß nicht, wie lange er weg sein wird und ich kann diesen Trick nicht noch mal anwenden. Ich hacke mich in die Überwachungskameras und warne dich, falls er in deine Richtung zurückkommt.“ „Klar, Boss.” Das Büro, welches Max als nächstes betrat, stellte sich als das gesuchte heraus. Als sie einen Aktenschrank öffnete, fand sie die Akten mit Namen beschriftet vor, und als sie eine öffnete, enthielt sie ein Formular, um an der Show teilzunehmen. Das erste war mit ABGELEHNT abgestempelt, genauso war es bei den nächsten, die sie öffnete. Schließlich fand sie eine Schublade, die Akten enthielt, die mit ANGENOMMEN abgestempelt waren. „Hab sie. Nach was suche ich?” „Sieh nach, ob es irgendwelche Anmerkungen in den Akten gibt. Wie wählen sie Wettbewerber aus?“ „Bleib dran, bis ich sie gelesen habe.” Max war still, während sie schnell eine Akte nach der anderen durchging. „Max, verschwinde da jetzt.“ Logans Stimme klang dringlich in ihrem Ohr, und sie wartete nicht. Sie ließ die Akte, die sie in der Hand hielt, in die Schublade fallen und schloss den Aktenschrank schnell. Sie startete in Richtung Tür, doch dann sah sie das Licht durch die Milchglasscheibe neben ihr scheinen. Sie drehte sich um, rannte zu einem der Fenster des Büros und drückte es schnell auf. Als die Wache die Tür des Büros öffnete und sein Licht durch das Büro streifen ließ, war alles dunkel und still. Auf der Straße unterhalb wurde ein Motorrad gestartet. Max sprach in ihr Hals - Mikrofon, während sie durch die dunklen Straßen rauschte. „Ich hab es, Logan. Jeder der Wettbewerber, den sie angenommen haben, hat angegeben, dass er alleine lebt und hat keine direkten Verwandten auf seiner Anmeldung aufgelistet.“ „Es gibt also niemanden, der sich wundert, wenn sie plötzlich verschwinden. Ich wette, dass ihre Arbeitgeber ein Kündigungsschreiben bekommen, das aussagt, dass sie es nicht mehr nötig haben zu arbeiten. Sehr sauber.“ „Ja. Hey, hör zu, ich muss aufmerksam sein – ich will nicht, dass irgendein Sektorschwein sich noch mal mein Baby unter den Nagel reißt. Brauchst du mich heute Nacht noch für was anderes?“ Es gab eine Pause, dann antwortete Logan, „Nein, es ist spät. Ich glaube ich gehe schlafen. Wir sehen uns morgen. Nacht, Max.“ „Nacht, Logan,“ sagte Max, mit hörbarer Enttäuschung in ihrer Stimme. Die Ninja verschwand brüllend in die Nacht.
ENDE VON AKT II
>> AKT III |
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